Good to know rund um MINT und Berufsorientierung:
News & Termine

Lehrkräfte für MINT- und berufskundliche Fächer müssen up to date bleiben – mit relevanten News und auf Veranstaltungen rund um Berufsorientierung und MINT-Förderung.

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News

10.2.2024

BMBF fördert Pilotprojekte zur Begabtenförderung für die berufliche Bildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit Pilotprojekten bei den Begabtenförderungswerken erstmals Stipendien für Azubis. Der Parlamentarische Staatssekretär Jens Brandenburg erklärte: „Wir machen ernst mit der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung.“ In einer mehrjährigen Pilotphase sollen rund 1.000 vielversprechende Azubis Stipendien erhalten. Bewerbungen sind vor bzw. im frühen Verlauf der Ausbildung direkt bei den beteiligten Begabtenförderungswerken möglich. Der erste Bewerbungszeitraum liegt voraussichtlich im Frühsommer 2024. Das Stipendium besteht aus 300 Euro monatlich sowie einer ideellen Förderung zur Persönlichkeitsentwicklung und Vernetzung. Einige Werke bieten zudem Unterstützung für Auslandsaufenthalte an.

19.2.2024

didacta 2024: United Robotics Group zeigt Robotik für die Bildung

Die United Robotics Group (URG) zeigt auf der Bildungsmesse didacta (20.-24. Februar 2024, Köln) ihr Robotik-Portfolio speziell für den Bildungssektor. Großes Potenzial für den Servicerobotik-Einsatz sieht die URG zum Beispiel in den Bildungsbereichen Programmieren, Spracherwerb und Fachunterricht. Mit Robotern und Lernprogrammen ließen sich gerade in naturwissenschaftlichen Fächern die Motivation und Kreativität fördern, sagt Nadja Schmiedl, CTO der United Robotics Group: „So wollen wir den Nachwuchs fit für die Zukunft machen – und zwar unabhängig von Herkunft oder Ressourcen.“ Die URG ist auf der didacta in Halle 06.1 an Stand F-091 mit ihren freundlichen humanoiden Robotern Pepper und Nao vertreten. Diese haben sich sich bereits seit Jahren im Bildungssystem bewährt, neuerdings auch in Kombination mit ChatGPT.

07.12.2023

Gesamtmetall zu PISA: „Schulen müssen Prioriät bekommen“

Für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Gewerkschaft IG Metall sind die PISA-Studienergebnisse alarmierend. „Schulen müssen die Priorität bekommen, die das Thema Bildung verdient“, betonen die Tarifparteien der Metall- und Elektro-Industrie. „Das gilt für allgemeinbildende Schulen ebenso wie für die Berufsschulen.“ Die PISA-Studie belegt bei den mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen ein noch niedrigeres Niveau als in den Vorjahren. Gesamtmetall verwies auf tieferliegende Probleme: „Dass jedes Jahr 50.000 junge Menschen ohne Schulabschluss die Schule verlassen, ist ein unerträglicher Zustand. Um diese jungen Menschen müssen wir uns rechtzeitig kümmern“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander (im Bild).

06.12.2023

Initiative „Finanzielle Bildung“ geht an den Start

Die Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Finanzen stellten gestern in Berlin die ersten Meilensteine der Initiative Finanzielle Bildung vor. Dazu zählt die Förderrichtlinie zur Forschung zu finanzieller Bildung. Sie soll für Erkenntnisse sorgen, um die finanzielle Kompetenz in allen Bildungsbereichen und in jedem Lebensalter zu stärken. Zudem werden auf der Plattform „Mit Geld und Verstand – Finanzielle Bildung zahlt sich aus“ die öffentlichen Angebote zu finanzieller Bildung gebündelt, darunter die der Deutschen Bundesbank, der Deutschen Rentenversicherung Bund und vieler Ministerien. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger erklärte: „Finanzielle Bildung ist ein wesentlicher Teil der Allgemeinbildung und begleitet uns durch das ganze Leben.“ Finanzminister Christian Lindner ergänzte: „Ziel ist, dass jeder ‚mit Geld und Verstand‘ Entscheidungen treffen kann.“

November 2023

Stifterverband mit „Masterplan“ gegen Lehrkräftemangel

Der Lehrkräftemangel könnte nach Ansicht des Stifterverbands durch Reformen des Lehramtsstudiums und der Weiterbildung gemildert werden. Sein „Masterplan“ zur Lehrkräftebildung enthält 75 Vorschläge. So sollen die Bundesländer mindestens so viele Lehramtsstudienplätze vorhalten, dass sich der prognostizierte Bedarf mit den AbsolventInnen decken lässt. Stipendien und Ein-Fach-Studiengänge sollen den Zugang zum Beruf erleichtern. Wer angehende Lehrkräfte ausbildet, soll regelmäßig auch an Schulen unterrichten, so wie ausbildende MedizinerInnen ebenfalls praktisch tätig sind. Der Stifterverband wünscht sich von der Politik, die Attraktivität des Lehrerberufs zu erhöhen, etwa durch leichtere Laufbahnwechsel zwischen den Schularten und Fortbildungspflicht - auch hier ähnlich wie bei ÄrztInnen, die innerhalb bestimmter Zeitspannen Fortbildungspunkte nachweisen müssen.

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